Aug. 22

So, nun der lang erwartete Bericht.

Die Franzosen halten wohl leider nicht so viel von kostenlosen WLAN, daher musste dieser Bericht etwas auf sich warten lassen.

5:00 Uhr Ortszeit habe ich Roman zu Hause abgeholt und die Tour ging los. Unser erstes Ziel war Salon-de-Province, etwas über 900km entfernt. Nach rund 600km die wir ohne Stau super durch kamen, entschieden wir uns die letzten 300km von der Autobahn ab, über die Landstraße zu fahren.

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Leider dauern 100km Landstraße in Frankreich um ein Vielfaches länger als bei uns 🙁 somit kamen wir erst Abends in unserem ersten Zwischenstopp an. Der eigentlich von uns gebuchte Parkplatz war nicht vorhanden und da man weder deutsch noch englisch spricht, müssten wir uns selbst eine Park Möglichkeit suchen. In einer Seitenstraße hinterm Hotel konnten wir bis 08:00Uhr Morgens kostenlos parken.

Auto abgestellt hatten wir nach der Tour natürlich Hunger und haben bei einem Straßencafé (Italiener) etwas gegessen. Es hat gut geschmeckt und die Preise hielten sich in Grenzen. anschließend sind wir noch etwas durch die Stadt spaziert bevor wir absolut erschöpft ins Bett gefallen sind.

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Tag 2: Die Tour ging um acht Uhr morgens direkt weiter nach Cannes. Da wir immer ohne Frühstück gebucht hatten wollten wir auf dem Weg dort hin etwas vom Bäcker holen. Als ich nach ca. einer Stunde Fahrt auf der linken Seite einen Bäcker entdeckte, setze ich den Blinker zog rüber, und lies einen Motorradfahrer ins Auto krachen, der wohl meinte man könne immer und überall alles überholen….

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Der Schaden war halb so wild und dem Motorradfahrer ist auch nichts passier, also ging die Tour nach Cannes weiter (mit zerbeulten Käfer *seufz*).

Wir erreichten Cannes recht zügig, da unser Hotelzimmer jedoch noch nicht bereit war, haben wir uns entschlossen die Zeit in der Stadt zu verbringen. Cannes ist auf jeden Fall einen Besuch Wert! Eine sehr schöne Stadt mit einem schönen Hafen und einer traumhaften Badebucht. Letztere haben wir auch direkt getestet.

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Nach dem Sonnenbaden und dem Sprung ins Meer ging es Richtung Hotel. wir hatten uns Abends noch mit Freunden von Roman verabredet, welche zufällig auch vor Ort waren. Als es langsam dunkel wurde, begann dann das Feuerwerk im Hafen mit der deutschen Nationalhymne. Es war eine Vorrunde zur Weltmeisterschaft im Feuerwerk(en)?! Ich muss sagen, es war das schönste und längste Feuerwerk das ich bisher gesehen habe. Es gibt davon nun leider keine Fotos, da ich es komplett gefilmt hatte. Nach dem Feuerwerk ließen wir den Abend im Hotel von Romans Freunden ausklingen.

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Tag 3: Es ging heute weiter Richtung Monaco, wo wir nicht übernachten jedoch es uns mal ansehen wollten. Der weg nach Monaco verlief relativ schnell, es waren lediglich rund 80km von Cannes aus. Die Straßen nach Monaco sind wirklich herrlich zu fahren und man hatte eine wunderschöne Aussicht.

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In Monaco angekommen waren wir erst einmal begeistert vom Parkhaus, welches im Aufzugsbereich Marmor verarbeitet hatte (in einem Parkhaus?!). Wir kamen direkt an der Rennstrecke heraus, von wo wir Richtung Hafen spaziert sind. Es scheint in Monaco an der Regel zu sein mit seinem Ferrari, Aston Martin, Mercedes oder was auch immer die Promenade hoch und runter zu fahren. Es ist dort übrigens schwerer eine Golf zu finden als einen Maserati 😉

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Kurz noch im Hafen eine Kleinigkeit gegessen und dann folgten dir längsten 100km die ich je gefahren bin. VIER Stunden!!!! für einhundert Kilometer nach Le Muy. Absoluter negativ Rekord. Die Franzosen bauen einfach jeden Km einen Kreisel und stauen sich mal hier mal dort völlig Grundlos! Als wir die Strecke dann hinter uns hatten, wollten wir nur noch ins Hotel, was sich leider als nicht so einfach herausstellte, denn die angegebene Straße gab es leider nicht. Wir haben uns dann von einem der Hotelangestellten irgendwo im Nirgendwo (an einem BBQ Grill) abholen lassen und uns zu unserem Hotel bringen lassen.

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Den Abend haben wir noch genutzt um uns schon einmal Saint Tropez anzusehen. Hier hatte ich dann den wohl teuersten Hamburger meines Lebens -> 21,-€!! Hat aber auch geschmeckt 😉 Die Preise in Saint Tropez sind schon einen Tick anders. Eigentlich ist Saint Tropez nur eine Kleinstadt in der sich jedoch die Reichen der Reichen treffen um den Sommer zu genießen, was bei 43 Grad sicherlich nicht schwer fällt. Da wir eine langen Tag hatten ging es nun direkt wieder zurück ins Hotel.

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Tag 4: Fast ausgeschlafen wurde ich von Roman mit den Worten „Wir haben ein technisches Problem“ geweckt. Der Schüssel für die Tür am Käfer war fast abgebrochen! Zum Glück hat man bei einem Käfer vier Schlüssel und somit einen anderen für die Zündung. Im Hotel haben wir uns dann informiert wo man einem Schlüssel nachmachen lassen kann und uns direkt auf den Weg gemacht. In dem beschriebenen Ort fanden wir jedoch lediglich ein Geister Einkaufhaus, vor dem uns ein Opa auf Französisch den Weg zum nächsten erklärt hatte (übrigens spricht keiner von uns Französisch). Im nächsten Ort angekommen und das Hyper Q EKZ gefunden, haben wir mit dem ersten Schlüsselmachern gesprochen, leider wurden wir vertröstet und zum nächsten EKZ geschickt. Dort konnte man uns tatsächlich helfen 🙂

Neuer Schlüssel in der Hand und noch was zu trinken gekauft, ging es zurück ins Hotel wo wir den Pool genossen haben, bevor es Abends noch ein letztes Mal zurück nach Saint Tropez ging. Auf dem Weg dort hin, hielten wir für Roman noch bei einem Oldtimeraufbereiter.

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Nun konnten wir uns noch einmal Saint Tropez am Tage ansehen, haben dort gegessen, was getrunken und sind auch an diesem Abend müde und erschöpft ins Bett gefallen. Da wir am nächsten Tag die Rückreise wieder antreten sollten.

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Tag 5: Die Rückreise beginnt. Wir haben uns auf Grund der fehlenden Klimaanlage oder Belüftung und der über 40 Grad Außentemperatur entschlossen den Rückweg über Dijor etwas früher zu starten und sind schon gegen neun ab auf die Autobahn. Wir kamen relativ gut durch, hatten lediglich in der Mitte den ein oder anderen Stau erwischt.

In Dijor angekommen und geparkt, haben wir uns direkt in die Stadt gestürzt. Dijor ist meiner Meinung nach (auch wenn nur bei Nacht gesehen) eine der schönsten Städte in denen ich bisher war. Wir haben dort wieder bei einem Italiener gegessen und sind danach noch durch die Stadt gezogen und haben etwas getrunken, aber schaut selbst.

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Tag 6: Das Ende vom Urlaub. Der letzte Tag spielte sich eigentlich nur auf der Autobahn ab, wir kamen ohne Stau durch und haben in Wasserbillig für 1,45€ getankt.

Sollte ich die Zeit finden, werde ich aus dem Videomaterial einem Kurzfilm basteln und diesen auch hier online stellen 😉

Aug. 09

Am Dienstag geht es los, der kleine 1200er Käfer wird eine lange Reise antreten (ca. 2400km). Folgen Stopps sind geplant:

– Höhr-Grenzhausen (hier starten wir)
– Salon-De-Provence
– Saint-Tropez
– Cannes
– Monaco
– Dijor
– und zurück 😉

Deutschland - Frankreich

Wir werden die Tour auch dokumentieren, ob Fotos oder ein kleiner Film wird sich noch zeigen. Hoffen wir, dass er durchhält!

Aug. 01

Ich hatte am Wochenende ein wenig Zeit und habe mal mit der Videosoftware rumgespielt. Ich wollte euch das kleine Video nicht vorenthalten 😉 Ist, wie gesagt, lediglich ein Testvideo und es ist Sonntag, daher laufe ich so rum!